Tuesday, July 7, 2026

Recap TM Forum DTW 2026 :: Copenhagen

Xyna Bulletin #32

Liebe Freunde, Partner und Kunden von Xyna,

Kopenhagen liegt hinter uns – und wir können mit Überzeugung sagen: die DTW Ignite 2026 war für uns die bislang erfolgreichste TM Forum-Veranstaltung überhaupt.

Klar, das sagen alle (immer), aber tatsächlich: mit dem Catalyst-Projekt "Trusted Agentic AI for Access Management", der Industry-Showcase-Session mit der Telekom Technik und unserem Messestand mit zahlreichen Live-Demonstrationen hatten wir mehr Aktivität und Sichtbarkeit als je zuvor. Was angesichts der immer größeren und spektakulärer werdenden Show des Forums gar nicht so einfach ist.

Sollte sich unter den Lesern jemand befinden, der live mit dabei war: herzlichen Dank an alle Besucher, Gesprächspartner und das TM Forum-Team für diese großartige Veranstaltung.

Mehr dazu jetzt im Bulletin, viel Spaß beim Lesen!

PS: der nächste Newsletter wird nach den Sommerferien erscheinen, pünktlich zum anstehenden Release von Xyna 11 im Herbst; bis dahin wünschen wir eine angenehme Ferienzeit! ☀️

Mit freundlichen Grüßen aus Mainz,

Philipp

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Catalyst: Trusted gentic AI for Access Management

Künstliche Intelligenz entwickelt sich mit enormer Geschwindigkeit. Doch je mehr Verantwortung intelligente Systeme übernehmen, desto wichtiger wird eine Frage:

Wann und wie darf einer KI eigentlich vertraut werden?

Gerade im Betrieb kritischer Netze reichen Geschwindigkeit und Automatisierung allein nicht aus. Jede Änderung an einer Infrastruktur muss nachvollziehbar, erklärbar und auditierbar bleiben. Genau dieser Fragestellung widmete sich unser Catalyst-Projekt "Trusted Agentic AI for Access Management“.

Gemeinsam mit den Champions Vodafone und Deutsche Telekom sowie unseren Partnern Celfocus und Tallence entwickelten wir einen Lösungsansatz, der Agentic AI im Kontext von Identity & Access Management mit Governance, Compliance und nachvollziehbaren Entscheidungsprozessen verbindet.


Wer dazu mehr wissen will - wir sind sehr stolz auf die erarbeitete Lösung und freuen uns über jede Nachfrage. Gerne mit kleiner privater Demo und einem Brainstorming, ob so etwas nicht für viele Anwendungsbereiche von KI in netznahen Umgebungen notwendig ist.

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Showcase: Intent-based Service Activation @ DT Technik

Ein weiterer Höhepunkt war unser gemeinsamer Industry Showcase mit Deutsche Telekom Technik:

One Net to Bind Them All – Intent-based Service Activation

Gemeinsam mit Eric Dorr von Deutsche Telekom Technik präsentierte unser Dr. Kai Schorstein die Ergebnisse eines Pilotprojekts, in dem wir zeigten, wie sich moderne Carrier-Netzwerke künftig vollständig modellgetrieben aktivieren lassen. Im Mittelpunkt stand dabei unser Intent-basierter Ansatz innerhalb der Xyna Factory.

Anstatt technische Konfigurationsschritte manuell zu definieren, beschreibt der Benutzer lediglich den gewünschten Zielzustand eines Services. Xyna übernimmt anschließend automatisch:

  • Interpretation des Intents
  • Validierung gegen Service-Modelle
  • Zerlegung in ausführbare Domänenprozesse
  • Orchestrierung über verschiedene Netztechnologien
  • kontinuierliche Statusüberwachung
  • Rollback bei Fehlern
  • vollständige Nachvollziehbarkeit aller Prozessschritte

Gerade im Umfeld großer Carrier mit Multi-Vendor-Netzen wird deutlich, dass klassische Skriptlandschaften langfristig an ihre Grenzen stoßen. Model Driven Automation bildet hier die Grundlage für autonome Produktionsprozesse.

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Xyna Booth: Meet & Greet the future

Natürlich durfte auch unsere Plattform selbst nicht fehlen. An unserem Stand zeigten wir zahlreiche aktuelle Entwicklungen rund um die Xyna Factory:

  • TM Forum Open API Unterstützung durch OAS- und TMF-Apps
  • NETCONF- und YANG-Integration
  • Git-basierte CI/CD-Prozesse
  • Shared Resource Management für cloud-native Deployments
  • Intent-basierte Service-Orchestrierung

Besonders schön war für uns das große Interesse bestehender Kunden, aber auch vieler neuer Besucher, die Xyna erstmals live erleben konnten. Viele Gespräche drehten sich dabei weniger um einzelne Funktionen als vielmehr um die Frage:

Wie lässt sich unsere OSS-Landschaft evolutionär in Richtung Autonomous Networks (höhere Level, Ziel 4) weiterentwickeln?

Genau diese Fragestellung begleitet unsere Produktentwicklung inzwischen konsequent. Und wenn auch der geneigte Leser sich mit dieser Fragestellung die Nächte um die Ohren schlägt: einfach mal anklopfen, vielleicht finden wir gemeinsam eine Lösung 😊