GIP AG - VI. Xyna-Konferenz
Freitag, den 25.11.2011

VI. Xyna-Konferenz erfolgreich beendet

Corporate Communication Services Reloaded – From Social Networks to Machine Networks

Proceedings und Impressionen der Konferenz >>

Die 6. Xyna-Konferenz diskutiert die Herausforderungen einer vernetzten Welt und ihre Auswirkungen auf die Telekommunikationsindustrie.

Smart Home, Smart Grid, Smart City, Smart Everthing – die kommunikative Vernetzung unserer Welt nimmt kontinuierlich zu. Um die Herausforderungen der globalen Megatrends der nächsten Jahre, wie demografischer Wandel und Urbanisierung erfolgreich zu bestehen, müssen Menschen und Maschinen intelligenter vernetzt werden.
Zu diesen und anderen Themen diskutierten am 23. November 2011 die über 140 persönlich geladenen Gäste des Mainzer Software-Herstellers GIP AG auf der 6. Xyna-Konferenz, die im Kurhaus Wiesbaden stattfand. Zentrales Thema war die Bedeutung der Telekommunikation für neuen Herausforderungen aus den Bereichen Smart Grid, Smart City und Machine-to-Machine-Networks (M2M).

Die Teilnehmer aus Telekommunikation, IT, Energie und Industrie folgten der Einladung von Dr. Bernd Reifenhäuser, dem Vorstand der GIP AG, um sich mit den geladenen Experten von Vodafone Global, DB Kommunikationstechnik, Bundesverband Smart City e.V. und FutureManagementGroup auszutauschen. Durch das neue Konferenzkonzept “Mehr Reden – weniger Zuhören” wurden Austausch und Gespräche gefördert, so dass sich die Xyna-Konferenz erneut als etablierte Konferenzreihe für den Markt der Smart Networks präsentieren konnte.

Dr. Bernd Reifenhäuser ist Initiator und Gastgeber der Xyna-Konferenzen, definiert die Leitthemen und wählt die Referenten und Experten aus, die mit ihren Beiträgen die Grundlage und Anregung für Gespräche und Diskussionen auf der Veranstaltung und im Anschluss an diese bilden. Sein Vortrag stand in diesem Jahr unter dem Motto: From Social Networks to Machine Networks – Collaborative Device Communities und die Zukunft der Telekommunikation. Er nahm das Auditorium mit auf eine Reise durch die innovativen GIP Research Laboratories unter dem Motto “Der Mensch ist das Maß aller Dinge”. Smart Cities, Machine-Networks und Social Computing spielten dabei ebenso eine Rolle wie die soziodemographischen Rahmenbedingungen dieser technologischen Revolutionen. Denn eins ist sicher, “Intelligenz braucht Kommunikation” – insbesondere in der Smart City – der intelligenten Stadt der Zukunft. In seiner Grundvision der vernetzten Maschinen werden alle relevanten Automaten, Roboter, Sensoren, Energieerzeugungs- und speichersysteme, Haushaltsgeräte und Verkehrs-systeme miteinander vernetzt. In dieser Vision unterstützt die GIP AG als Vernetzungsspezialist die kommunikationstechnischer Verbindung der Maschinen mit intelligenten und hochleistungsfähigen Konfigurations- und Managementsystemen.

Das Thema Smart City – Urbanisierung, Metropolen und Megacities – wurde von Dr. Rittmar von Helmolt, Vorstand des Bundesverband Smart City e.V. und Leiter strategische Forschung und Regierungsprogramme im Zentrum für alternative Antriebe der Adam Opel AG vertieft. Um die Städte intelligent zu machen bedarf es einer ebenfalls smarten Mobilität, Kommunikation, Energie und Infrastruktur. Denn 75% des weltweiten Energieverbrauchs entfallen auf urbane Zentren, ebenso wie 80% der Treibhausgase. In einer lockeren Atmosphäre bei Kaffee und Kuchen konnte diskutiert und Kontakte gepflegt werden.

Dr. Alexander Ebbes, Vize-Präsident des GIP Research Instituts, beleuchtete die vernetzte Zukunft aus der Sicht der Kabelprovider als neue Breitband-Champions. Er skizzierte Möglichkeiten und Perspektiven für höherwertige Geschäftskundendienste (VPN, Cloud-Services, Security, usw.), die über ein hybrides Netz aus unterschiedlichen Zugangstechnologien bereitgestellt werden können. Die Zukunft der Provider – nicht nur der Kabelprovider – liegt nicht in der Konzentration auf die originäre Access-Technologie, sondern in einer Multi-Channel-Strategie, die sowohl festnetzbasierte als auch mobile Zugangskanäle für Services bietet. Die Xyna Factory der GIP AG stellt als Multi-Technologie-Plattform eine ideale OSS-Lösung für Kabel- und Telekommunikationsprovider gleichermaßen dar. Im Anschluss konnte das Gehörte aktiv analysiert werden und die Xyna Factory stellte ihre Fähigkeiten in einer von Dr. Peter Marenbach, Research Fellow im GIP Research Institute, präsentierten Live-Demo unter Beweis.

Mit „M2M-Lösungen anders und ganzheitlich gedacht“ leitete Thomas Görlich, Manager im Bereich Marktentwicklung der DB Kommunikationstechnik den zweiten Vortragsblock ein. Zentrale Bedeutung hatte dabei der ganzheitliche Integrationsansatz für M2M-Lösungen. Herr Görlich berichtete von M2M-Projekten aus verschiedenen Bereichen – von Smart Metering über Logistik bis hin zur automatisierten Füllstandsmeldung von Getränkeautomaten auf Bahnsteigen. M2M als Begriff beschreibt ein weites Feld an Anwendungsmöglichkeiten, in dem Anbieter ihre Nische finden müssen, da eine Pauschalisierung von “der M2M-Lösung” auf Grund vielfältiger Protokolle und Schnittstellen an sich nicht möglich ist.

Marc Sauter, Head of Global M2M Business Development von Vodafone Global Enterprise, sprach aus Sicht eines Netzbetreibers über das Thema M2M-Kommunikation. Hierbei hob er vor allem den enormen Wachstum der Vodafone M2M-Sparte durch verschiedene pan-europäische und globale Projekte sowie die zukünftigen Chancen und Perspektiven in den verschiedenen Bereichen von Smart Grid, Smart Metering und Smart Communications hervor. Des Weiteren gab er einen Überblick über den Nutzen, die aktuellen und zukünftigen Anwendungsbereiche sowie die Wertschöpfungskette von M2M Produkten. Für Vodafone ist M2M vor allem ein globales Thema, da sich z.B. Logistikprozesse und –projekte über Länder- und Regionengrenzen hinweg erstrecken.
Im Anschluss an den offiziellen Konferenzteil lud die GIP AG zur Abendveranstaltung in den festlich geschmückten Wintergarten zu Buffet und Xyna-Party. Die Resonanz auf die Veranstaltung war durchweg sehr gut – und die Xyna-Konferenz konnte ihre einzigartige Stellung als Forum der Telekommunikationsindustrie festigen.